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Camping im Allgäu - die besten Plätze für Berge und Seen

Alexander Schrader

Alexander Schrader

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3. November 2026

Spiegelglatte See vor majestätischen Bergen im Allgäu. Perfekt für Camping in den Bergen Allgäu.

Wer morgens mit Blick auf die Allgäuer Alpen aufwachen, tagsüber wandern oder Rad fahren und abends trotzdem eine warme Dusche genießen möchte, findet auf den richtigen Campingplätzen einen erstaunlich guten Mittelweg zwischen Abenteuer und Komfort. Ich zeige, welche Campingplätze in den Bergen des Allgäus wirklich praktisch liegen, mit welchen Kosten du rechnen solltest, welche Aktivitäten sich direkt anbieten und wo beim Zelten rechtliche Grenzen liegen.

So wird dein Campingurlaub in den Allgäuer Bergen gelungen

  • Standort nach Aktivität wählen: Oberjoch und Oberstdorf eignen sich für Bergtouren, Seenlagen eher für Familien und entspannte Tage.
  • Preise liegen 2026 grob bei 5 bis 15 Euro für einen einfachen Zeltplatz und ab etwa 33 Euro für einen Stellplatz mit zwei Erwachsenen, zuzüglich Nebenkosten.
  • Wildcampen ist im Allgäu kein unkomplizierter Ausweg. In Schutzgebieten gelten besonders strenge Regeln.
  • Wandern, Mountainbiken und Wassersport lassen sich verbinden, wenn der Campingplatz einen passenden Ausgangspunkt bietet.
  • Früh buchen lohnt sich vor allem in den Sommerferien, an Feiertagen und an beliebten Seen.

Spiegelglatte See vor majestätischen Bergen, ideal für Camping in den Bergen Allgäu.

Welche Campingplätze in den Allgäuer Bergen wirklich passen

Das Allgäu ist groß, und „in den Bergen“ bedeutet nicht automatisch, dass der Platz direkt am Wanderweg liegt. Manche Anlagen befinden sich auf einer Hochfläche mit freiem Alpenblick, andere liegen an einem See und bieten dafür mehr Komfort, größere Stellflächen und bessere Bedingungen für Familien. Für mich ist die Lage wichtiger als eine lange Ausstattungsliste, denn ein schöner Pool ersetzt keinen passenden Ausgangspunkt für die geplanten Touren.

Region Besonders geeignet für Worauf ich achten würde
Oberjoch und Bad Hindelang Bergwandern, Skifahren, Ruhe Höhenlage, steilere Zufahrt, wechselhaftes Wetter
Oberstdorf und Fischen Anspruchsvolle Wanderungen, Bergbahnen, Radfahren Frühzeitige Reservierung und gute Verkehrsanbindung
Pfronten und Nesselwang Familien, leichte Touren, Mountainbike Nähe zu Freizeitangeboten und Radwegen
Immenstadt und Alpsee Baden, Wassersport, Ausflüge Sommerliche Auslastung und mögliche Lärmbelastung
Wertach und Grüntensee Ruhiger Natururlaub, Zelten, Angeln Entfernung zu größeren Bergbahnen und Einkaufsmöglichkeiten

Ein gutes Beispiel für echtes Bergcamping ist ein Platz in Oberjoch auf etwa 1.150 Metern Höhe. Dort bist du schnell auf Wanderwegen und im Winter nahe an den Skipisten. Der Preis dafür sind kühlere Nächte, mehr Wind und eine längere Anfahrt mit Wohnwagen. Wer mit kleinen Kindern reist oder möglichst unkompliziert baden möchte, ist an einem See oft besser aufgehoben.

Welche Unterkunftsart im Gebirge sinnvoll ist

Für ein Zelt spricht das geringe Gewicht und die unmittelbare Nähe zur Natur. Allerdings trocknet die Ausrüstung im Gebirge nach einem Gewitter langsamer, und bei Temperaturen unter 10 Grad wird eine gute Isomatte wichtiger als ein besonders großes Zelt. Ich würde deshalb lieber an der Schlafunterlage und am Wetterschutz sparen als am Dekor oder an zusätzlichem Campingzubehör.

Zeltplätze für flexible Touren

Einfache Zeltwiesen sind meist die günstigste Option. Nach veröffentlichten Preislisten für 2026 bewegen sich kleine Zeltplätze häufig bei etwa 5 bis 9 Euro pro Nacht, größere Zelte mit Auto eher bei 8 bis 12 Euro. Hinzu kommen je nach Anlage Personengebühren, Kurtaxe, Umweltpauschale und Strom.

Stellplätze für Camper und Wohnwagen

Wohnmobile und Wohnwagen brauchen eine ebene, ausreichend große Parzelle. Im Allgäu liegen einfache Stellplätze in der Nebensaison oft bei ungefähr 33 bis 40 Euro für zwei Erwachsene, während Panorama- oder Komfortplätze darüber liegen können. Strom wird teilweise pauschal, teilweise nach Verbrauch berechnet, häufig mit einem Preis um 0,80 bis 0,90 Euro pro Kilowattstunde.

Wer mit Kindern reist, sollte nicht nur auf den Übernachtungspreis schauen. Ein Campingplatz mit Spielbereich, Einkaufsmöglichkeit und kurzen Wegen zu Badestellen kann unterm Strich günstiger sein, weil weniger Autofahrten und spontane Ausgaben anfallen. Für einen ruhigen Erwachsenenurlaub sind dagegen kleinere Naturplätze oft die angenehmere Wahl.

Welche Aktivitäten direkt vom Campingplatz aus möglich sind

Der größte Vorteil eines gut gelegenen Platzes ist, dass der Urlaub nicht jeden Morgen mit einer Parkplatzsuche beginnt. Im Oberallgäu kannst du häufig direkt vom Platz zu einer Alm, einem Aussichtspunkt oder einer Bergbahn starten. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf Höhenmeter und Untergrund, denn eine scheinbar kurze Strecke kann durch steile Anstiege deutlich anstrengender werden.

Wandern und Bergtouren

Für Einsteiger sind Wege rund um Seen, Almen und niedrigere Gipfel ideal. Anspruchsvollere Touren führen in höhere Lagen, wo Wetterumschwünge, ausgesetzte Passagen und nasse Felsen eine andere Vorbereitung verlangen. Ich plane im Gebirge grundsätzlich eine kürzere Schlechtwetter-Alternative ein, statt mich auf eine einzige Gipfeltour festzulegen.

  • Für Familien eignen sich Uferwege, Themenwege und kurze Almwanderungen.
  • Für geübte Wanderer bieten sich Höhenwege rund um Bad Hindelang, Oberstdorf oder Pfronten an.
  • Bei Touren über 1.500 Metern solltest du morgens den Wetterbericht prüfen und ausreichend Zeit für den Rückweg einplanen.

Radfahren und Mountainbiken

Das Allgäu ist nicht nur eine Wanderregion. Von vielen Campingplätzen führen asphaltierte Wege zu Seen und Dörfern, während Mountainbike-Routen in die Vorberge und zu den Alpenpässen steigen. Ein E-Bike erweitert den Radius deutlich, ersetzt aber keine realistische Tourenplanung, besonders wenn der Akku bei niedrigen Temperaturen schneller leer wird.

Lesen Sie auch: Campingplatz mit Pool im Allgäu - die passende Wahl

Baden und entspannte Tage

Campingplätze am Alpsee, Grüntensee oder anderen Badeseen verbinden Bergblick mit unkomplizierter Erholung. Das ist besonders praktisch, wenn die Familie nicht jeden Tag wandern möchte. Wer mehr Komfort sucht, findet auch Campingplätze mit Pool, sollte aber prüfen, ob der Pool tatsächlich beheizt ist und ob die Nutzung im Übernachtungspreis enthalten ist.

Was ein Campingurlaub im Allgäu 2026 kostet

Die Gesamtkosten werden oft unterschätzt, weil Reisende nur den Stellplatz vergleichen. Realistisch ist eine Kombination aus Platzgebühr, Personen, Kurtaxe, Strom und gegebenenfalls Hund oder zusätzlichem Fahrzeug. Für zwei Erwachsene mit kleinem Zelt kann eine Nacht in der Nebensaison bei ungefähr 25 bis 40 Euro insgesamt liegen, während ein komfortabler Stellplatz in der Hauptsaison schnell 50 Euro oder mehr erreicht.

Reiseform Grobe Kosten pro Nacht Typische Zusatzkosten
Kleines Zelt ohne Auto 15 bis 30 Euro Personengebühr, Kurtaxe, Umweltpauschale
Zelt mit Auto 25 bis 45 Euro Strom, Hund, Kurtaxe
Wohnmobil oder Wohnwagen 35 bis 65 Euro Strom, größere Parzelle, zusätzliche Personen
Komfortplatz oder besondere Berglage 45 bis 80 Euro Servicegebühren und saisonale Zuschläge

In der Hauptsaison gelten auf vielen Plätzen Zeiträume im Juli und August sowie einzelne Feiertage als teuerste Phasen. Preiswerter und oft entspannter sind Mai, Juni, September und der frühe Oktober, wobei in höheren Lagen Schnee oder gesperrte Wege noch eine Rolle spielen können. Bei Wintercamping kommen zusätzlich Anforderungen an Heizung, Wasserleitungen und Schneeketten hinzu.

So buchst du den richtigen Platz ohne böse Überraschung

Vor der Buchung prüfe ich zuerst, ob der Platz wirklich zu meiner Anreise passt. Ein wunderschöner Bergcampingplatz kann für einen langen Wohnwagen ungeeignet sein, wenn die Zufahrt eng oder stark geneigt ist. Für Zelte sind dagegen die Lage der Wiese, der Schutz vor Wind und die Entfernung zu den Sanitäranlagen entscheidend.

  • Parzellengröße: Fahrzeug, Vorzelt und Abspannleinen müssen vollständig auf den Platz passen.
  • Sanitäranlagen: Bei schlechtem Wetter sind kurze Wege und Trockenmöglichkeiten besonders wertvoll.
  • Stromanschluss: Prüfe Steckertyp, Kabellänge und Abrechnung pro Kilowattstunde.
  • Hunde: Leinenpflicht, Hundewiese und Zugang zu Wanderwegen unterscheiden sich deutlich.
  • Anreise: Bei Bergplätzen können enge Straßen, Steigungen und winterliche Bedingungen eine Rolle spielen.
  • Reservierung: Für Wochenenden und Ferienzeiten solltest du mehrere Wochen im Voraus buchen.

Ein häufiger Fehler ist, nur nach dem Wort „Alpenblick“ zu buchen. Der Blick kann großartig sein, während der Platz direkt an einer Durchgangsstraße liegt oder die nächste Einkaufsmöglichkeit 15 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Ich lese deshalb die Platzordnung und prüfe die Umgebung auf einer Karte, bevor ich mich festlege.

Warum Wildcampen im Allgäu keine einfache Alternative ist

Das Übernachten mit Zelt oder Wohnwagen außerhalb zugelassener Plätze ist im Allgäu rechtlich deutlich komplizierter, als viele vermuten. Das freie Betretungsrecht erlaubt Erholung in der Natur, aber nicht automatisch das Aufstellen und Bewohnen eines Zeltes. Dafür brauchst du in der Regel die Zustimmung des Grundstücksberechtigten, in Schutzgebieten gelten zusätzlich eigene Vorschriften.

Im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen sind Zelten und offenes Feuer außerhalb zugelassener Plätze verboten. Verstöße können dort mit einem Bußgeld von 100 bis 500 Euro geahndet werden. Auch kleine Lagerfeuer, das Übernachten im Fahrzeug und spontane Zeltlager sind keine Grauzone, auf die ich mich verlassen würde.

Wer eine besonders naturnahe Nacht verbringen möchte, sollte einen offiziellen Naturcampingplatz oder eine ausgewiesene Zeltwiese wählen. Das ist weniger spektakulär als ein geheimer Gipfelplatz, schützt aber sensible Lebensräume und erspart Ärger mit Eigentümern, Naturschutzbehörden und anderen Wanderern.

Die beste Planung für ein langes Wochenende in den Bergen

Für drei Nächte würde ich einen festen Standort wählen und die Aktivitäten nach Wetter und Energie verteilen. Ein sinnvoller Rhythmus ist eine längere Bergtour, ein leichter Rad- oder Badetag und anschließend eine kürzere Wanderung. So bleibt genug Spielraum, wenn Regen, Gewitter oder müde Beine die ursprüngliche Planung verändern.

Packe neben der üblichen Campingausrüstung eine warme Schicht, Regenkleidung, Stirnlampe und Offline-Karten ein. Selbst im Sommer können die Abende auf höher gelegenen Plätzen kühl werden. Für Wanderungen gehören Wasser, Erste-Hilfe-Set und eine Powerbank ins Gepäck, weil der Handyempfang in Schluchten und abgelegenen Tälern nicht zuverlässig ist.

Mein wichtigster Rat lautet deshalb, den Campingplatz nicht nur als Schlafplatz zu betrachten. Er bestimmt, wie schnell du morgens auf dem Weg bist, wie viel du fürs Auto brauchst und ob der Urlaub auch dann funktioniert, wenn das Wetter im Allgäu seine alpine Seite zeigt. Wer Lage, Saison und Ausrüstung sauber aufeinander abstimmt, bekommt hier genau die Mischung aus Bergabenteuer und Komfort, die Camping besonders reizvoll macht.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Das Material wurde mit Unterstützung moderner Analyse- und Sprachwerkzeuge (KI) erstellt. Konsultieren Sie vor einer Entscheidung einen Experten.

Häufig gestellte Fragen

Oberjoch und Bad Hindelang passen besonders für Bergwandern, Skifahren und Ruhe. Oberstdorf und Fischen bieten anspruchsvolle Wanderungen, Bergbahnen und Radwege, während Pfronten und Nesselwang familienfreundlicher sind. Plätze am Alpsee oder Grüntensee eignen sich für Baden, Wassersport und entspannte Tage.

Einfache Zeltplätze kosten häufig etwa 5 bis 15 Euro, wobei Personengebühren, Kurtaxe, Strom und weitere Pauschalen hinzukommen können. Für zwei Erwachsene mit kleinem Zelt sind in der Nebensaison insgesamt ungefähr 25 bis 40 Euro realistisch. Wohnmobil- oder Wohnwagenstellplätze liegen meist bei 35 bis 65 Euro pro Nacht.

Das freie Betretungsrecht erlaubt nicht automatisch das Aufstellen und Bewohnen eines Zeltes. Dafür ist in der Regel die Zustimmung des Grundstücksberechtigten nötig. Im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen sind Zelten und offenes Feuer außerhalb zugelassener Plätze verboten; Verstöße können mit 100 bis 500 Euro Bußgeld geahndet werden.

In Höhenlagen können Nächte kühler, der Wind stärker und die Zufahrt anspruchsvoller sein. Für Zelte sind eine gute Isomatte, Wetterschutz, warme Kleidung, Regenkleidung und eine Stirnlampe besonders sinnvoll. Vor der Buchung solltest du außerdem Parzellengröße, Sanitäranlagen, Stromanschluss, Wetterbedingungen und die Zufahrt prüfen.
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Autor Alexander Schrader
Alexander Schrader
Ich bin Alexander Schrader und seit nunmehr sechs Jahren mit großer Begeisterung in den Bereichen Radsport, Camping und Bushcraft unterwegs. Diese Leidenschaft hat mich dazu gebracht, mein Wissen und meine Erfahrungen auf hoppsiontour.de zu teilen. Mir ist es wichtig, euch praxisnahe Tipps und fundierte Informationen zu liefern, damit eure eigenen Outdoor-Abenteuer genauso bereichernd werden wie meine. Ich lege Wert darauf, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und euch dabei zu helfen, die richtigen Entscheidungen für eure Ausrüstung und eure Touren zu treffen.
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